Informationen (FAQ)

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    Wer ist bei der Pensionskasse Spital Netz Bern PKSNB versichert?

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche neu in die Landspitäler (Aarberg, Belp [Spital und Altersheim], Münsingen, Riggisberg) oder das Stadtspital (Tiefenau) eintreten. Bei einem ununterbrochenen Wechsel in das Inselspital bleiben diese weiterhin bei der Pensionskasse Spital Netz Bern versichert. Assistenz- und Oberärzte sind bei der Vorsorgestiftung VSAO; Mitarbeitende des Inselspitals bei der Bernischen Pensionskasse BPK versichert. (Art. 1.1)
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    Welche Leistungen gewährt die Pensionskasse Spital Netz Bern?

    • Altersrenten (Art. 4.6)
    • Ehegatten- bzw. Partnerrenten (Art. 4.7 resp. Art. 4.10)
    • Pensionierten-Kinderrenten (Art. 4.8)
    • Waisenrenten (Art. 4.11)
    • Todesfallkapital (Art. 4.12)
    • Invalidenrenten (Art. 4.13)
    • Invaliden-Kinderrenten (Art. 4.15)
    • Beitragsbefreiung/Weiterführung der Altersgutschriften (Art. 4.14)
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    Wie wird der versicherte Lohn berechnet?

    Der versicherte Jahreslohn entspricht dem mutmasslichen AHV-pflichtigen Jahreslohn ohne Honorare, abzüglich des Koordinationsbetrags in der Höhe von 30 % des Jahreslohnes. (Art. 3.1 Abs. 1)
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    Was versteht man unter dem Koordinationsabzug?

    Der AHV-Lohn abzüglich Koordinationsbetrag in der Höhe von 30 % ergibt den koordinierten Lohn. Der Koordinationsbetrag entspricht höchstens der maximalen, vollen AHV-Altersrente (Stand 2019: CHF 28’440.–).
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    Wann beginnt und endet die Beitragspflicht?

    Eintritt
    In die Pensionskasse werden Personen aufgenommen, welche
    • das 17. Altersjahr vollendet haben
    • vermutlich einen Jahreslohn beziehen, der die minimale, volle AHV-Altersrente übersteigt (Stand 2019: CHF 14’220.–)
    • einen auf mehr als drei Monate abgeschlossenen Arbeitsvertrag haben sowie
    • weniger als zu 70 % invalid sind.
    (Art. 2.1 Abs. 1)

    Auf schriftlichen Antrag der versicherten Person erfolgt eine Aufnahme auch, wenn der Jahreslohn die minimale volle AHV-Altersrente nicht übersteigt und die übrigen Aufnahmebedingungen erfüllt sind. (Art. 2.1 Abs. 2)

    Für alle versicherten Personen besteht ab Eintritt, frühestens aber ab dem 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahres bis zum Austritt – resp. bis zur Pensionierung – eine Risikovorsorge gegen die Folgen von Tod und Invalidität. (Art. 2.4 Abs. 1)

    Versicherte Personen, welche das 24. Altersjahr vollendet haben, bezahlen ab dem folgenden 1. Januar bis zum Austritt – resp. bis zur Pensionierung – Sparbeiträge für ihre Altersvorsorge. (Art. 2.4. Abs. 2)

    Austritt
    Die Beitragspflicht endet, wenn die versicherte Person
    • das Rentenalter erreicht hat
    • das Arbeitsverhältnis aufgelöst wird
    • der Mindestlohn unterschritten wird
    (Art. 2.3)

    Für die Risiken Tod und Invalidität bleibt die versicherte Person während eines Monats nach Auflösung des Vorsorgeverhältnisses versichert. (Art. 2.3 Abs. 1)

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    Werden sämtliche Freizügigkeitsleistungen bei Austritt automatisch an die neue Vorsorgeeinrichtung überwiesen?

    Nein. Die versicherte Person muss uns die erforderlichen Instruktionen zur Übertragung der Austrittsleistung spätestens bis zum Austrittsdatum mitteilen. Bleibt die Mitteilung aus, wird die Austrittsleistung nach Ablauf von 6 Monaten samt Zins an die “Stiftung Auffangeinrichtung BVG” zur Eröffnung eines Freizügigkeitskontos überwiesen. (Art. 4.9.2 Abs. 3)
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    Welche Beitragspläne gibt es?

    Die Pensionskasse Spital Netz Bern bietet ihren Versicherten zwei Vorsorge-/Sparpläne zur Wahl an:

    Beitragsplan “Basis”
    Beim Eintritt werden die Versicherten grundsätzlich in den Plan “Basis” aufgenommen.

    Beitragsplan “Sparen Plus”
    Interessierten Versicherten ab dem 35. Altersjahr steht zudem der Plan „Sparen Plus“ zur Verfügung. In diesen zahlt die versicherte Person freiwillig 2 % zusätzliche Sparbeiträge ein, um dereinst höhere Altersguthaben zu erzielen.

    Ein Wechsel in den Plan “Sparen Plus” kann letztmals zum Jahreswechsel nach Vollendung des 60. Altersjahres erfolgen. Der Beitritt kann jeweils auf den 1. Januar eines Jahres schriftlich beantragt werden (das Beitrittsformular finden Sie unter “Downloads“).  Der gewählte Beitragsplan gilt dabei stets für ein ganzes Kalenderjahr und wird automatisch um ein weiteres Jahr fortgeführt, sofern er nicht vorher widerrufen wird. Wechsel des Beitragsplanes sind jeweils bis zum 31. Oktober schriftlich an die Geschäftsstelle zu richten.

    Die exakte Beitragshöhe beider Pläne kann der nachfolgenden Frage bzw. dem Reglement (Anhang C – 4. Beiträge) entnommen werden.

    Die Beiträge des Arbeitgebers sind in beiden Plänen identisch.

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    Wie hoch sind die Pensionskassen-Beiträge für die versicherte Person?

    Abhängig vom gewählten Beitragsplan („Basis“ oder „Sparen Plus“), betragen die Beiträge:


    Das Alter entspricht der Differenz zwischen dem Kalender- und dem Geburtsjahr. (Anhang C – 4. Beiträge)

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    Wie hoch sind die Pensionskassen-Beiträge des Arbeitgebers?


    Das Alter entspricht der Differenz zwischen dem Kalender- und dem Geburtsjahr. (Anhang C – 4. Beiträge)

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    Kann sich die versicherte Person jederzeit einkaufen?

    Im Einklang mit den Bestimmungen von Art. 9 des Freizügigkeitsgesetzes (FZG) können sich die versicherten Personen jederzeit in die vollen Leistungen der Pensionskasse einkaufen. (Art. 5.2 Abs. 1)

    Der Einkauf ist grundsätzlich bis zum Maximalalter von 65 Jahren möglich.

    Es steht der versicherten Person frei, die Gesamtsumme als Einmaleinlage oder in Form von jährlichen Tranchen auf mehrere Jahre verteilt einzuzahlen. (Art. 5.2 Abs. 3)

    Berechnungen für einen Einkauf in die reglementarischen Leistungen sind kostenlos.

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    Wie weiss die versicherte Person, ob sie sich noch einkaufen kann?

    Auf dem Vorsorgeausweis ist der Betrag des möglichen Einkaufs aufgeführt. Für die Berechnung des effektiv möglichen Einkaufs meldet sich die versicherte Person bei der Geschäftsstelle. Diese erteilt die nötigen Detailinformationen.

    Berechnungen für einen Einkauf in die reglementarischen Leistungen sind kostenlos.

    Ausnahmen
    Wurden Vorbezüge im Rahmen der Wohneigentumsförderung getätigt, so dürfen freiwillige Einkäufe erst erfolgen, wenn diese Vorbezüge zurückbezahlt sind. (Art. 5.2 Abs. 5)

    Von der Einkaufsbegrenzung ausgenommen sind Wiedereinkäufe im Falle der Ehescheidung oder gerichtlichen Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft. (Art. 5.2 Abs. 6)

    Wissenswertes
    Wurden Einkäufe getätigt, so dürfen die daraus resultierenden Leistungen innerhalb der nächsten 3 Jahre nicht in Kapitalform bezogen werden (Art. 5.2 Abs. 4). Erfolgt der Bezug in Rentenform, gilt diese Beschränkung nicht.

    Bei jedem Kapitalbezug innerhalb der Drei-Jahresfrist werden die beim Einkauf gewährten Steuerabzüge rückwirkend gestrichen.

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    Kann die versicherte Person ihr Kapital der 2. Säule für den Erwerb von Wohneigentum verwenden?

    Ja. Die aktiv versicherten Personen können bis drei Jahre vor der Pensionierung einen Betrag für Wohneigentum zum eigenen Bedarf geltend machen. (Art. 7.1.1 Abs. 1)
    Der Mindestbetrag für einen Vorbezug beträgt CHF 20‘000.–. Ausnahmen gelten beim Erwerb von Anteilscheinen von Wohnbaugenossenschaften. (Anhang E – Art. 5)

    Bitte beachten Sie, dass wir für die Durchführung eines Vorbezugs eine Aufwandentschädigung in der Höhe von CHF 400.00 in Rechnung stellen. Anfragen im Hinblick auf einen Vorbezug sind kostenlos.

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    Wie hoch ist der mögliche Kapitalbezug für den Erwerb von Wohneigentum?

    Bis zum 50. Altersjahr entspricht der Anspruch dem Altersguthaben. Danach ist der Anspruch auf das Altersguthaben im Alter 50 begrenzt. Übersteigt die Hälfte des Altersguthabens im Zeitpunkt des Bezugs das Altersguthaben im Alter 50, so kann der höhere dieser beiden Beträge in Anspruch genommen werden. (Art. 7.1.1 Abs. 2)
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    Muss die versicherte Person den Vorbezug zurückzahlen?

    Der Vorbezug muss von der versicherten Person oder von seinen Erben an die Vorsorgeeinrichtung zurückbezahlt werden, wenn:
    • das Wohneigentum verkauft wird
    • Rechte an diesem Wohneigentum eingeräumt werden, die wirtschaftlich einem Verkauf gleichkommen oder
    • beim Tod des Versicherten keine Vorsorgeleistung fällig wird.
    (Art. 30d Abs. 1 BVG)
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    Kann die versicherte Person den Vorbezug freiwillig zurückbezahlen?

    Ja. Der Vorbezug kann bis drei Jahre vor der Pensionierung freiwillig zurückbezahlt werden. (Art. 7.1.4 Abs. 1)

    Der Mindestbetrag für eine Rückzahlung beträgt CHF 10‘000.–. (Art. 7 Abs. 1 WEFV)

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    Kann die versicherte Person mehrmals einen Vorbezug beantragen?

    Ein Vorbezug kann alle fünf Jahre geltend gemacht werden. (Anhang E – Art. 5 Abs. 3)

    Bitte beachten Sie, dass wir für die Durchführung eines Vorbezugs eine Aufwandentschädigung in der Höhe von CHF 400.00 in Rechnung stellen. Anfragen im Hinblick auf einen Vorbezug sind kostenlos.

    Wissenswertes
    Die zukünftigen Altersleistungen vermindern sich durch einen Vorbezug, ebenso die Partnerrente (Art. 7.1.3 Abs. 4).

    Der Vorbezug wird mit einer Veräusserungsbeschränkung ins Grundbuch eingetragen. Vor einer Eigentumsübertragung muss deshalb der Vorbezug zurückgezahlt und der Grundbucheintrag gelöscht werden.

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    Kann die versicherte Person ihr Guthaben verpfänden?

    Ja. Eine Verpfändung eines Teils oder der ganzen Freizügigkeitsleistung ist möglich. Es gelten dieselben Bestimmungen wie für den Vorbezug.
    (Art. 7.2)
    Im Unterschied zum Vorbezug verbleibt das Kapital in der Vorsorgeeinrichtung, so dass die zukünftigen Leistungen nicht gekürzt werden.

    Bitte beachten Sie, dass wir für die Durchführung einer Verpfändung eine Aufwandentschädigung in der Höhe von CHF 100.00 in Rechnung stellen. Anfragen im Hinblick auf eine Verpfändung sind kostenlos.

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    Was geschieht mit dem Vorsorgekapital bei einer Scheidung?

    Bei einer Scheidung wird das während der Ehe erworbene Altersguthaben berechnet und nach richterlicher Anordnung geteilt. Es ist möglich, sich im Rahmen der übertragenen Austrittsleistung wieder einzukaufen.
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    Wann wird das ordentliche Pensionsalter erreicht?

    Versicherte Frauen und Männer der Pensionskasse Spital Netz Bern erreichen das Pensionsalter am Monatsende nach dem 65. Geburtstag.
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    Kann sich die versicherte Person vorzeitig pensionieren lassen?

    Ja. Es ist möglich, sich nach Vollendung des 58. Altersjahres ganz oder teilweise vorzeitig pensionieren zu lassen. (Art. 2.3.3)

    Bitte beachten Sie:  Nach dem Erreichen des 57. Lebensjahres sind zwei provisorische Rentenberechnungen pro Jahr kostenlos. Für jede weitere Berechnung im gleichen Jahr stellen wir Ihnen CHF 50.00 in Rechnung.
    Auf Verlangen können vor dem 57. Lebensjahr provisorische Rentenberechnungen erstellt werden. Für diese werden CHF 50.00 in Rechnung gestellt.

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    Kann die Versicherung nach Alter 65 weitergeführt werden?

    Ja. Die Weiterführung des Vorsorgeverhältnisses über das Rücktrittsalter hinaus ist möglich solange ein Arbeitsverhältnis besteht. Auf Verlangen der versicherten Person wird deren Vorsorge bis zum Ende der Erwerbstätigkeit, höchstens jedoch bis zur Vollendung des 70. Altersjahres weitergeführt. Die Beitragspflicht bleibt weiterhin bestehen. (Art. 2.3.7)
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    Kann die versicherte Person das gesamte Altersguthaben in Kapitalform beziehen?

    Ja. Es ist möglich das Alterskapital ganz oder teilweise als Kapitalleistung zu beziehen.
    Voraussetzung ist jedoch, dass die versicherte Person drei Monate vor dem Pensionierungszeitpunkt dem Stiftungsrat schriftlich eine entsprechende Erklärung abgibt (bzw. das vollständig ausgefüllte Formular “Meldung (Teil-)Pensionierung” auf der Geschäftsstelle einreicht). (Art. 4.4.2 Abs. 2)
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    Wer erhält eine IV-Rente?

    Eine Invalidenrente der Pensionskasse erhält, wer nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung erwerbsunfähig ist und keine Lohnzahlungen des Arbeitgebers mehr erhält. (Art. 29 IVG).
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    Wer hat im Falle des Todes der versicherten Person Anspruch auf Hinterlassenenleistungen?

    Anspruch auf Hinterlassenenleistungen haben der Ehegatte oder der eingetragene Partner. Ist die anspruchsberechtigte Person mehr als 10 Jahre jünger als die versicherte Person, wird die Hinterlassenenleistung gekürzt (Art. 4.10 Abs. 3 lit. a).

    Anspruch auf Hinterlassenenleistungen hat zudem jedes eigene oder dem nach Gesetz gleichgestellte Kind von verstorbenen Versicherten (Art. 4.11 Abs. 1).
    Der Anspruch auf die Waisenrente besteht bis zum Tode, längstens aber bis zur Vollendung des 18. Altersjahres. Er wird bis zur Vollendung des 25. Altersjahres verlängert, sofern sich das Kind in Ausbildung befindet oder selbst dauernd erwerbsunfähig ist (Art. 4.11 Abs. 2).

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    Hat ein/e Lebenspartner/in beim Tod der versicherten Person Anspruch auf Leistungen?

    Eheähnliche Lebensgemeinschaften werden der Ehe gleichgestellt, falls beide Partner unverheiratet sind und zwischen den Partnern keine Verwandtschaft besteht, die eine Ehe verhindern würde, und falls sie nachweisbar seit fünf Jahren ununterbrochen in einem gemeinsamen Haushalt leben und ein Unterstützungsvertrag vorliegt, wonach die versicherte Person die Kosten des gemeinsamen Haushalts in erheblichem Masse mitträgt. (Art. 4.2, Abs. 1)
    Verstirbt die versicherte Person, so ist der Anspruch auf eine Partnerrente spätestens drei Monate nach dem Tod der versicherten Person geltend zu machen. (Art. 4.2, Abs. 3)
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    Wie hoch ist eine Altersrente?

    Auf dem Vorsorgeausweis ist die budgetierte Leistung im Alter 65 aufgeführt. Eine provisorische Rentenberechnung kann bei der Geschäftsstelle der Pensionskasse Spital Netz Bern angefordert werden.
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    Wie hoch sind meine weiteren Leistungen?

    Auf dem Vorsorgeausweis sind Ihre zu erwartenden, individuellen Leistungen aufgeführt. Eine Lese-Anleitung zum Vorsorgeausweis finden Sie hier
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    Wer ist Ansprechpartner bei Fragen zur beruflichen Vorsorge?

    Für Fragen zur beruflichen Vorsorge können Sie sich an die die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle der Pensionskasse Spital Netz Bern, Tiefenaustrasse 112, 3004 Bern, Tel. 031 308 81 15, E-Mail: pensionskasse.snbe@insel.ch, wenden.
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    Wer ist Ansprechpartner bei Fragen zur AHV und IV?

    Bei Fragen zu den Leistungen von AHV und IV wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Kasse: Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber, Murtenstrasse 137a, 3008 Bern, Tel. 031 390 23 23, E-Mail: info@akba.ch.

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